Acetat-Kleidung: alles, was Sie über die Kunstfaser wissen müssen

Acetat

Acetat: der feine Stoff für schicke Kleidung

Was ist Acetat?

Acetatfasern bestehen wie Viskose oder Modal aus dem natürlichem Grundstoff Zellulose. Anders als die beiden anderen Zellulosefasern wird Acetat in Verbindung mit Essigsäure hergestellt. Der Stoff wird entweder alleine oder als Mischform mit Naturfasern oder anderen Chemiefasern verwendet. Dank der weichen Struktur und des matten Schimmers gilt Acetat als Kunstseide und eignet sich besonders gut für elegante Kleidung wie Blusen oder Kleider.

Die Herkunft des Stoffs

Auch wenn Acetat als Chemiefaser gilt, ist der Rohstoff natürlichen Ursprungs – er wird aus Holz gewonnen. Das verwendete Buchenholz stammt meist aus dem mitteleuropäischen Raum.

Die Herstellung von Acetat

Bei der Herstellung von Acetat wird Zellulose aus Holz mit Essigsäure teilweise verestert, wobei in einer chemischen Reaktion die Acetatfasern entstehen. Diese werden in Aceton zu einer Spinnmasse gelöst, die im sogenannten Trockenspinnverfahren durch Düsen geschossen zu Garn verarbeitet wird.

Die Pflege von Acetat-Kleidung

Kleidung aus Acetat ist bei 30 Grad im Schonwaschgang gut waschbar, trocknet schnell, ist aber hitzeempfindlich. Achten Sie darauf, den Stoff nur bei niedrigen Temperaturen zu bügeln.

Welche Besonderheiten hat Kleidung aus Acetat?

Diese Vorteile und Eigenschaften vereint die Kunstfaser:

• Der Stoff hat weiche und feine Fasern.
• Textilien aus Acetat haben ein geringes Gewicht.
• Acetat-Kleidung ist glatt und glänzend – ähnlich wie Seide.
• Die Fasern nehmen wenig Feuchtigkeit auf – neigen dadurch jedoch zu elektrostatischer Aufladung.
• Der schöne Glanz lässt Kleidung aus Acetat besonders edel wirken.
• Acetat hat eine hohe Elastizität.
• Das Material ist formbeständig und knitterarm.

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